Mazda unschlagbar

#1 von karbaer , 16.10.2007 15:32

Hallo Leute
am Wochenende hatte ich eine schönes Erfolgserlebniss. Nachdem mein 929 nun bald fertig geschweißt ist, hab ich gedacht ich muß mal nach dem Motor schauen, was sich da so tut. Mittlerweile ist die Kiste nun genau 3 Jahre nicht mehr gelaufen. Also neues Öl rein, neue Batterie und Kerzen, ein paar mal den Motor von hand gedreht und dann hab ich den Zündschlüßel gedreht. Der Motor ist sofort ohne zu Leiern angesprungen und auch angeblieben wie bei einem Neuwagen.Das hätte ich wirklich nicht erwartet und lässt meine Mazdabegeisterung steigen. Ich war so begeistert das ich gar nicht merkte, daß ich mittlerweile die ganze Halle zugequalmt hatte und kaum noch Luft bekam. Er läuft zwar super aber qualmt am Anfang ziemlich. Ist denke das müsste normal sein wenn er kalt ist.
Die schlechte Nachricht war dann die von einem Lackierer, der sich das Fahrzeug angeschaut hat. Unter 2500 Euro wäre nix zu machen. Zuviele kleine Beulen und Unebenheiten, das ganze Auto müsste gefüllert werden.

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RE: Mazda unschlagbar

#2 von serrasalmus , 16.10.2007 17:19

Ja so istbdas mit den Lackern... erst wollen sie alle günstig sein und dann finden sie hier noch was und da noch was... und letztenendes zahlste das Doppelte von dem, was man mal ausgekungelt hatte....


 
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RE: Mazda unschlagbar

#3 von Scatman , 16.10.2007 17:40

Wenn dun aber dein Auto abgibst und sag mach mal fertig dann wird es nun mal teuer.

Man sollte schon die ganze Vorarbeiten selber machen.

Wenn der lacker alles machen muss kannst du das auch nicht für 200 Euro haben.

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RE: Mazda unschlagbar

#4 von karbaer , 16.10.2007 18:28

Das mit den Vorarbeiten hab ich ja dem Lackaffen gesagt. Er meinte aber das die kleinen Dellen gefüllert werden müssten und ich mit Spachtel da nicht weit kommen würde. So weit ist das Fahrzeug ja auch komplett zerlegt was, wie ich finde schon mal ne Menge ist. Aber trotzdem 2500,- und für eine Metallicklackierung sogar 3000,- das kann ich beim besten Willen nicht investieren. Ich werd mir wohl selbst helfen müssen. Kann mir jemand sagen wieviel Leistung ein Kompressor haben sollte um für eine Lackierung geeignet zu sein? Vielleicht hat jemand ein paar Tips was man beachten muß wenn man selbst lackiert.

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#5 von serrasalmus , 16.10.2007 18:58

hm.... gute Frage, würde mich auch mal interessieren... habe mal mit nem Baumarkt-Kompressor von nem Kumpel die Karre gelackt... aber so wirklich toll war das nicht , war aber auch bei unseren ersten Autos ... -Also vor Jahren


 
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#6 von Scatman , 16.10.2007 20:14

Hey Köln ist nicht weit warte doch noch mal ich werde am Freitag mit meinen Lacker mal reden was da geht. habe Geduld


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#7 von karbaer , 17.10.2007 15:20

Du hast schon recht Scatman. Ruhe bewahren ist angesagt, aber ich muß im Moment alle Möglichkeiten durchdenken irgendwann wird dann schon was dabei rauskommen. Also würde mich freuen wenn du mich auf dem laufenden hälst.

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#8 von karbaer , 17.10.2007 15:24

Zitat von serrasalmus
hm.... gute Frage, würde mich auch mal interessieren... habe mal mit nem Baumarkt-Kompressor von nem Kumpel die Karre gelackt... aber so wirklich toll war das nicht , war aber auch bei unseren ersten Autos ... -Also vor Jahren


Wie hat denn der Lack ausgesehen? Was meinst du damit es sah nicht gut aus? Hattest du Nasen drin oder war die Oberfläche nicht glatt? Ich würde gerne wissen wo die Fehlerquellen liegen wenn man lackiert, damit man weiß auf was man besonders achten muß.

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RE: Mazda unschlagbar

#9 von Scatman , 17.10.2007 15:27

Also lackieren ist nicht mal so erlernen, es ist ein Handwerksberuf. Dafür barucht man sehr viel Gefühl und Geschick. Das kann man nicht mal so machen.

Soll ich dir mal die Haare schneiden, kann ich ja dann mal eben lernen.

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RE: Mazda unschlagbar

#10 von karbaer , 17.10.2007 15:32

Zitat von Scatman
Also lackieren ist nicht mal so erlernen, es ist ein Handwerksberuf. Dafür barucht man sehr viel Gefühl und Geschick. Das kann man nicht mal so machen.

Soll ich dir mal die Haare schneiden, kann ich ja dann mal eben lernen.

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Gefühl und Geschick hab ich (gelernter Mechaniker) aber leider keine Haare mehr

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RE: Mazda unschlagbar

#11 von michaelk6682 , 17.10.2007 15:57

Also der Kompressor sollte 3 atü schon überlängere Zeit halten können, mittelgroße Kompressor können das, dazu eine Überkopfspritzpistole (wo der Topf auf der Pistole ist und nicht darunter).

Ein Lackieren in Eigenregie ist aber sehr schwierig, wenn das Ergebnis (sehr) schön werden soll. Es kommte eben immer drauf an, mit welchem Ergebnis man befriedigt ist, die Gefahr, dass man enttäuscht ist, ist groß, neben den frustrieten Kosten.
Also selbst Lackieren sollte man sich gut überlegen, überhaupt, wenn man keine Erfahrung hat, da müsste man schon gottbegnadets Talent besitzen.

Nebenbei, man braucht auch einen geeigneten Raum, am besten eine spezielle Entlüftung und eigene Lackierschutzmasken, kleine Teile mal mit der Spraydose lackieren, ok, aber ein ganzes Auto, wo so 3 bis 5 Kilo Lack in die Luft gesprüht werden, ohne Reinigung der Atemluft vorzunehmen? Da kann man seine Lunge nachher wegwerfen, das zahlt sich nicht aus. Zu beachten ist auch, der Raum muss völlig staubfrei sein, man glaubt gar nicht, was man mit Bewegung so alles aufwirbelt und das findet sich dann alles im frischen Lack. Aus diesen Gründen lackiert man ein Auto, wenns schon sein muss, gerne im Freien (aber auch da Atemschutzmaske tragen), aber das kommt nun wegen der Jahreszeit nicht mehr in Frage, und da gibts auch die Gefahr von Mücken, Gelsen, Bienen, Blütenstaub usw.

Viel Geld kann man sparen, wenn man die Vorarbeiten selbst durchführt, Kitten, schleifen, Abnehmen von Anbauteilen, Abdecken der Scheiben, wenn sie nicht ausgebaut sind. Die Vorarbeiten kosten viel mehr als die Auftragung des Lackes, das sind die größten Kosten.
Wenn der Lackierer "nur" noch den Lack auftragen muss, ist es erheblich günstiger (ich sag nicht, dass es dann billig ist). Dabei sind Lackierer nie mit den Vorarbeiten ihrer Kunden ganz zufrieden, sie arbeiten immer ein wenig nach, mit Schleifpapier usw. Je sorgfältiger man die Vorarbeiten ausführt, desto weniger muss der Lackierer nacharbeiten, desto günstiger wird es. Eine Schicht Lack hat der Lackierer in einer Stunde aufgetragen, jetzt kommt es darauf an, wieviele Schichten es werden sollen.
Eventuell kann man auch Grundierung und Füller selbst auftragen, diese "nebeln" nicht ganz so wie Lack und es spielen auch Schmutzeinschlüsse nicht so eine Rolle, vor Auftragen des Lackes wird erst recht wieder geschliffen.
2500 Euro für eine Lackierung, wobei kleine Dellen vorhanden sind, ist ohnehin schon ein Preis unter guten Bekannten...viel billiger wird man nicht finden.
Gruß
Michael

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RE: Mazda unschlagbar

#12 von ojo , 17.10.2007 16:04

Zitat von karbaer

Zitat von Scatman
Also lackieren ist nicht mal so erlernen, es ist ein Handwerksberuf. Dafür barucht man sehr viel Gefühl und Geschick. Das kann man nicht mal so machen.

Soll ich dir mal die Haare schneiden, kann ich ja dann mal eben lernen.

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Auch ohne Haare kann man lackieren, soll sogar von Vorteil sein, weil dann auch keins in den frischen Lack fallen kann

http://www.besserlackieren.de/forum/index.cfm

Hier findest du alles zum Thema Lackieren, lies dich einfach mal durch und wenn deins fertig ist und du ein top Ergebnis geschafft hast, wirst du künftig nur noch sehr wenig Freizeit haben 818 is waiting for painting

Allesvollerfarbenurdasautonichtdawei
ojo

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RE: Mazda unschlagbar

#13 von karbaer , 17.10.2007 16:13

Hallo Michael,
was hälst du von der Alternative Fahrzeug selbst Grundieren und Füllern und nicht sichtbare Teile wie Motorraum und Kofferraum schon mal vorlackieren. Nur die großen sichtbaren Flächen dem Lackierer überlassen. Das müsste doch eigentlich Kosten sparen und trozdem zu einem (sehr) guten Ergebniss führen können. Oder siehst du da auch Schwierigkeiten? Ich kann in meiner Halle einen Raum komplett abtrennen und mit Folie auskleiden und eine Atemmaske für Lackierarbeiten hab ich auch. Muss eigentlich ein Fahrzeug das lackiert ist vor dem Füllern trotzdem grundiert werden? Ich denke mal wenn mann beim Füller Mist baut sollte das eigentlich einfach durch Schleifen zu beheben sein?!

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RE: Mazda unschlagbar

#14 von michaelk6682 , 17.10.2007 16:17

ich hab jetzt nochmal die oberen Beiträge nachgelesen.
Natürlich kann man kitten, dann viel schleifen, dann bringt man ein Schicht Grundierung an (Aufspritzen), dann spritzt man eine Schicht Füller drauf, dann schaut man, wo noch kleine Dellen zurückgeblieben sind (die kommen dann beim Schleifen so raus), dann wieder etwa kitten, schleifen, noch eine Schicht Füller drauf.
Eine perfekte Lackierung ist eine komplexe Sache.

Es kommt drauf an, mit welchen Unzulänglichkeiten man leben kann. Wenn dann nachher noch irgendwelche Unebenheiten drin sind oder kleine Wellen, die dann irgendwann nur bei besonderem Licht (untergehender Sonne) oder aus einem ganz speziellen Blichwinkel, oder so klieee Dinge, die die Perfektion stören, die nur ein Sachverständiger erkennt oder ein gelernter Lackiere, was solls.

Ich hab vor Jahren einen selbst vorbereiteten Wagen zum Lackierer gebracht und ihm gesagt, er möge doch lediglich den Lack auftragen (hat so 300 Euro gekostet, ist aber schon so 8 Jahre her). Er meinte, schade ums Geld, die Lackierung würde Mist werden, wäre nicht anzusehen. Ich ließ es trotzdem machen, das Ergebnis gefiel mir, für mich sah das Autoaus, als wäre es vor wenigen Wochen aus dem Schaufenster geholt worden.

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RE: Mazda unschlagbar

#15 von michaelk6682 , 17.10.2007 16:27

Selbst Grundieren und Füllern ist sicher eine Möglichkeit, dass kannst du dann machen sooft du willst, bist du eben zufrieden bist mit deinem Ergebnis. Und darauf kommts an, du musst zufrieden sein, nicht der Lackierer.

Wenn du die Möglichkeit hast (viel Platz, Schutzvorkehrungen für die Gesundheit, auch beim Schleifen unbeding Maske tragen), dann grundiere und füller selbst.
Eine Grundierung empfehle ich auf alle Fälle.

Die Deckschicht (Lack) überlasse gänzlich dem Lackierer, es bringt keine Ersparniss, wenn du da die Innenräume schon mal selbst machst, wie groß die Flächen sind, die zu lackieren sind, ist nebensächlich, der Lackierer nebelt alles ein.

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